Hemmoor 09-01-2012 bis 14-01-2012.
Im Januar fand zum 5. male unsere "Traditionelle" Tauchfahrt nach Hemmoor (zwischen Hamburg und Cuxhaven) statt. Bei für "Hemmoor-Wiederholungstäter ungewöhnlich milden Temperaturen (Lufttemperatur lag über der Wassertemperatur!) haben wir eine Woche dort verbracht. Wegen der Rekordteilnahme mit 42 Personen hatten wir diesmal ingesammt 7 Ferienhäuser angemietet. (Danke Toto).
Alle waren sich einig, dass die Woche "rasend" schnell vorbei war, obwohl wir nichts außer tauchen, essen, feiern und schlafen unternommen haben. Schuld daran sind zum einen die kalten Wassertemperaturen (3 Grad), die dem Körper beim Tauchen doch eineiges abverlangen, wie aber auch die Idee unseres Instructor Guido, doch eine 1000W Musikanlage mit Licht- und Nebeleffekt im Haus 25 aufzubauen, was mehrmals zu einer recht späten Nachtruhe führte. Da wir alle von unserem Divecon i.A. pünktlich um 8 Uhr mit dem "Guten Morgen liebe Sonne" Song-Ritual geweckt wurden fielen für einige die Nächte doch recht kurz aus.
Rein taucherisch sind einmal mehr alle"auf Ihre Kosten gekommen", den Hemmoor bietet einfach für alle Erfahrungsstufen eine TOP-Taucherlebnis. Unsere (Kaltwasser + Trocki) Anfänger sowie die Nachttaucher wurden am Einstieg 1 (Strasse) mit toller Sicht, großen zutraulichen Forellen und dem kleinen Wald empfangen. Die fortgeschrittenen Taucher konnten nach Beleieben die verschieden Einstiege nutzen und kombinieren, denn unsere Gruppe hatte den See fast für sich allein. Und natürlich gab es dann auch noch die Gruppe der "Tiefenjäger", die unbedingt herausfinden wollten wie Tief die zweite Treppe am Rüttler denn nun wirklich ist und wo wie tief das neu versenkte Wrack liegt. Dass Sie die zweite Aufgabe nicht lösen konnten tat dabei dem Tauchspass sicherlich keinen Abbruch. Die Technischen Taucher hingegen waren eigentlich meist an der Füllstation zu sehen, um Ihre vielen Flaschen mit Trimix und anderen Hexensüppchen zu füllen.
Letztlich waren sich eigentlich alle einig, dass wir zusammen mal wieder eine tolle Woche verbracht haben, egal ob 5m oder 55m, ob mit Luft oder Trimix.
Wir sind gespannt, wer im nächsten Jahr wieder dabei ist!!
Gruß Helmut, SAMsDIVING.
Einfach mal abtauchen, Eistauchen SAMsDIVING 05-02-2012 bis 12-02-2012.
Sonntagmorgen 11 Uhr, 5 grad minus während andere beim morgen Spaziergang sind machen wir uns fertig zum Eistauchen. Die Stimmung ist eine andere als in das 15 cm dicke Eis der Einstieg gesägt wird, alle sind irgendwie ruhiger heute. Beim Briefing hört heute wirklich jeder genau zu ohne irgendwelche Späße zu machen.
Die Buddy Teams werden so eingeteilt das ein erfahrener Eistaucher mit einem unerfahrenen geht. Und dann ist es endlich so weit wir stehen am Einstieg. Nochmal ein Buddycheck dann werden wir ans Seil geklinkt. Unsere Leinenmeister spricht nochmal die Signale an und unser Sicherungstaucher sitzt auch auf seinem Platz.
Langsam gleiten wir ins Wasser und stellen fest, so kalt ist das gar nicht! Beim abtauchen sieht die Eisdecke aus wie dickes Glas. Die Sicht ist klasse und wir sind unterm Eis.
Wenn wir nach oben schauen können wir durchs Eis durchsehen, ein einmaliger Anblick.
Viel zu schnell sind die Vereinbarten 20 min. um und wir tauchen wieder auf.
Hat Spaß gemacht!!
Gruß Frank, SAMsDIVING
Apnoe Event März 2012.
Abtauchen und mit nur einem Atemzug durchs Wasser gleiten. Sich frei wie ein Delphin bewegen....
So sollte Apnoetauchen sein! Unser erstes Apnoeevent wurde am Sonntag durch Markus mit spannenden und sehr lehrreichen Theoriestunde gestartet.
Von Atemtechniken über Entspannungsübungen bis hin zum Zwerchfell zucken wurden wir sehr informativ an's Abenteuer Apnoetauchen herangeführt.
Nachdem sich jeder selber einschätzen sollte wie weit er tauchen kann, wurde sich für Mittwoch zum ersten Apnoetauchen im Schwimmbad verabredet.
Hier wurde schnell jedem klar das Theorie und Praxis sehr weit auseinander liegen, und frei wie Delphine haben wir uns am Anfang sicher nicht gefühlt. Mit verschiedenen Übungen schaffte Markus aber uns immer wieder ein kleines stück weiter und länger unter Wasser zu kriegen. Nach kurzer Zeit wurden Bewegung und Atmung ruhiger und es gelang am Ende wirklich jedem von uns seine eingeschätzte Weite zu übertreffen.
Frei wie Delphine tauchen wir Apnoe sicher immer noch nicht aber alle waren der Meinung das muss auf jeden Fall Wiederholt werden. Danke Markus fürs Training und natürlich Ralph das er uns das erst ermöglicht hat.
Gruß Frank, SAMsDIVING
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